Schwimmende Steine
Die schwimmenden Steine machen etwas Verschwindendes sichtbar:
Jahrelang wurden die Steine als Abraum bewegt, nun sortierten ehemalige
Bergleute den Kies tonnenweise, um an die Farben der ehemaligen Tagebaulandschaft
zu erinnern, bevor alles im Wasser verschwindet.
Auf zehn quadratische Flößen von jeweils sechs mal sechs
Metern wurden die Steine der Goitzsche gebracht. Die Farben der handverlesenen
Steine reichen von schwärzlich-aubergine über rostrot und ockergelb
bis hin zu leuchtend weiß.
Ab 2001 werden diese Flöße im östlichen Uferbereich
des Ortes Pouch auf dem Wasser zu sehen sein, wo sie durch Wasserbewegungen
und Lichtverhältnisse stets anders erscheinen werden.

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