Das Konzept der EXPO 2000 Gesellschaft ist die Umgestaltung des 60
km2 großen Areals der neun Restlöcher in ein Erholungs-
und Naturschutzgebiet.
1996 erarbeitete "Knoll Ökoplan" den Masterplan um die
Planungsabsichten der Kommunen aufeinander abzustimmen. Des weiteren
mussten Rahmenbedingungen, sowie gesetzliche Bestimmungen, als auch die
Anforderungen des Bergamtes an die Sicherung der Böschungen, die Planungsabsichten
der Kommunen und
die natürlichen Gegebenheiten des Geländes, erfüllt
werden.
Hauptaussagen des Masterplans waren, das Gelände der Goitzsche
ist in zwei Nutzungsbereiche aufgeteilt.
Erster Bereich im Südwesten des Geländes soll der Erholung
dienen und gleichzeitig den Schutz der hier vorhandenen und seltenen Biotoptypen
gewährleisten.
Der zweite Bereich im Nordosten der Goitzsche dient der Erholung für
den Menschen, da große Wasserflächen und außerdem an den
Uferbereichen Verkehrsverbindungen zur Verfügung stehen. An einzelnen
Punkten sind Nutzungsmöglichkeiten für die Anliegerkommunen vorgesehen,
wie ein Badestrand am Ludwigsee in Holzweißig und Spiel- und Sportstationen
im Petersrodaer Forst.
Im Raum Bitterfeld ist die Anlage einer Segeleinrichtung, Uferbefestigung
und eines Badestrands geplant. Der Bereich Mülhbeck/Pouch soll intensiver
Erholung dienen, in Form von Badestränden, einer Campinganlage und
Bootsanlegestellen.
Die Halbinsel Pouch dient zwei Punkten, zum ersten der ruhigen Erholung
der Natur und zweitens der Erholung des Menschen.
Zusätzlich sollen hier weitere Landschaftskunstprojekte verwirklicht
werden bzw. sind verwirklicht.
Projekte :
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Die Darstellung des Muldeverlaufs auf der Halbinsel und im angrenzenden
Uferbereich
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Schwimmende Steine im Bereich der Ortschaft Pouch
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Pyramide Wasser/Erdteil im Bereich Mühlbeck
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Steg von der Südspitze von der Halbinsel Pouch in das Wasser
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Hügellandschaft auf der Insel
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"Spezialfelder" auf der Halbinsel Pouch nach Form und Farbe gestaltet
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Wassergärten als experimentelle Weiterführung der 1997
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durchgeführten Aktion "Experimentelle Wassergärten"
Die geplante (zum heutigen Zeitpunkt schon errichtete ) Flutungsanlage
soll das Muldewasser in die Restlöcher fließen lassen. Am Einlass
dieser Anlage, an der B100, ist die Errichtung eines Pegelturms geplant.
Die Agora-Halbinsel Pouch
Das Wort Agora stammt aus der griechischen Antike und bedeutet soviel
wie "Marktplatz" oder "Treffpunkt". Ziel dieses Projekts ist die Schaffung
eines lebendigen Treffpunktes, an dem sich Menschen begegnen, miteinander
reden, Sport treiben und die Natur genießen. Jung und Alt, Einheimische
und Fremde, Kunstliebhaber und Freizeitsportler, sie alle können hier
treffen.
Projekte auf der Agora-Halbinsel, die verwirklicht
werden sollen:
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Ein Goitzsche-Forschungszentrum, für die ökologische Renaturierung,
Entwicklung und Nachnutzung gefluteter Tagebaurestlöcher
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Ein Goitzsche-Museum, um tagebautypische Materialien, wie Stahlelemente,
Gesteinsbrocken oder Holzschwellen zu zeigen
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Die Agora - ein zentrale Begegnungsstätte
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Spiel- und Sportmöglichkeiten
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Arboretum - Anpflanzung ausländischer Baumarten ähnlich eines
Botanischen Gartens
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Ein Baummuseum mit Pflanzen der Region
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Contemplatio - Angebote zum besinnlichen Verweilen
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Der Weg der Geschichte, an welchem historische Objekte, zur Erinnerung
an den Bergbau, aufgestellt werden sollen
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Gästememorial - Gäste haben die Möglichkeit, sich mit einem
gespendeten Baum zu verewigen
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